Gegen das Vergessen und Leugnen

„Gitterblüte“, Gemeinschaftsarbeit

„Die Erinnerung ist wie das Wasser: Sie ist lebensnotwendig und sie sucht sich ihre eigenen Wege in neue Räume und zu anderen Menschen. Sie ist immer konkret: Sie hat Gesichter vor Augen, und Orte, Gerüche und Geräusche. Sie hat kein Verfallsdatum und sie ist nicht per Beschluss für bearbeitet oder für beendet zu erklären.“ (Noach Flug, 1926 – 2011)

Vom 6.11. – 10.11.2023 besuchten Schülerinnen und Schülern der Arwed-Rossbach-Schule die Gedenkstätte Auschwitz. Die Gruppe besuchte das Stammlager Auschwitz und das Vernichtungslager Birkenau. Zeitzeugengespräche machten Geschichte konkret. Unfassbares wurde versucht fassbar zu machen – mit Mitteln der Kunst, der Musik und des Theaters. Bewegend und beeindruckend war auch der Besuch einer Kunstausstellung im Kloster Harmeze. Marian Kołodziej (1921 – 2009), der die Todeslager überlebt hatte, fing nach 50-jährigem Schweigen an, seine Erinnerungen zu malen. Als emotionalsten Teil der Fahrt beschreiben die Schülerinnen und Schüler den Konzertabend mit der Gruppe „The Saints Klezmer“ aus Krakau.
Zum Abschluss der Studienfahrt gab es ein stilles Gedenken in Birkenau.
Nie wieder – ist jetzt.

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