Startschuss für „GYPT“

„GYPT“ ist ein Turnier der besonderen Art. Medaillen gibt es dort für herausragende Leistungen im Denken und Problemlösen auf dem Gebiet der Physik. Acht Schüler der Arwed-Rossbach-Schule stellen sich den Herausforderungen im „German Young Physicicsts Tournament“. Jeden Montag (nach der Schule!) arbeiten sie in drei Teams an der Lösung von anspruchsvollen Physikaufgaben. Dazu gehören Recherche, Messtechnik und natürlich viele Diskussionen über die beste Lösung. Unterstützung und Beratung gibt es dabei von Lehramtsstudenten der Physik am Schülerforschungszentrum “almaLab“ der Universität Leipzig. Die Teams nehmen übrigens auch am bundesweiten MINT-Wettbewerb „Jugend forscht“ 2019 teil. Wir drücken die Daumen!

Mehr Information über das Turnier „GYPT“ gibt es unter folgendem Link: https://www.gypt.org/

Über die Arbeit des almaLab kann man sich hier informieren: https://home.uni-leipzig.de/~almalab/


Stolpersteine gegen das Vergessen

Das Familienleben der Hammersteins aus Leipzig zerbrach innerhalb weniger Jahre. Vertreibung aus der Wohnung, Verhaftung, KZ, Zwangsarbeit, Tod. Sie waren Juden – nicht mehr erwünscht in Deutschland.
„Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“ Bertolt Brechts Zitat setzt der Kölner Bildhauer Gunter Demnig um, indem er vor dem letzten freiwilligen Wohnort der Opfer des NS-Terrors Gedenktafeln, sogenannte „Stolpersteine“ aus Messing auf dem Fußweg verlegt. 2013 wurde zu Ehren von Arnold und Ester Hammerstein, initiiert von Schülern der Arwed-Rossbach-Schule, ein Stolperstein vor ihrer letzten Wohnung im Ranstädter Steinweg verlegt. Jedes Jahr am neunten November werden überall in Deutschland zum Gedenken Mahnwachen an diesen „Stolpersteinen“ abgehalten und die Steine gesäubert. Am 9.11.2018 haben Berufsschüler des ersten Lehrjahres an der Arwed-Rossbach-Schule mitgeholfen und den Gedenkstein der  Hammersteins gereinigt und Blumen niedergelegt.
Arnold und Ester Hammerstein wohnten in Leipzig. Sie waren unsere Nachbarn.


Theaterbesuch „Girls Boys Love Cash“

 Foto: Kristina Tripkovic/ unsplash

Alles hat Marktwert. Was ist der eigene Körper wert, wenn ich sonst nichts anzubieten habe?

Der Theaterbesuch am 23.10.2018 war harte Kost und erwischte das Publikum ziemlich unvorbereitet. In der Ankündigung von „Girls Boys Love Cash“ war das Brutale und  Verstörende – vielleicht mit Absicht-  nicht erwähnt. Im Theater der Jungen Welt gastierte das Junge Ensemble Stuttgart, welches zusammen mit dem Citizen Kane Kollektiv zur Prostitution in Stuttgart recherchiert hat. 
Wo sind die Grenzen und wie weit ist man bereit zu gehen, wenn man nichts mehr zu verlieren hat?

Der nächste Theaterbesuch findet am 5.12.2018 statt. Dann geht es ins Schauspiel Leipzig zum Stück „Wolferwartungsland“. 

Finanzamt macht Schule

Foto: pixabay

Keiner von uns zahlt besonders gerne Steuern. Aber ein funktionierendes Gemeinwesen kommt nicht ohne sie aus. Am 24.10.2018 gab es auch in diesem Jahr wieder für die beiden Grundkurse Wirtschaftslehre/Recht der Jahrgangsstufe 13 einen Einblick in die Welt der Steuern und Finanzen. Im Rahmen der Initiative „Finanzamt macht Schule“ gaben Herr Wergin und Herr Weißflog vom Finanzamt Leipzig  einen Eindruck aus erster Hand über den Aufbau der Steuerverwaltung, Sinn und Zweck von Steuern und die  Arbeit der Finanzämter.

Faszination Fliegen

Der Traum vom Fliegen fasziniert die Menschen schon immer. Warum z.B. kann sich ein 560 Tonnen schwerer Airbus in die Luft erheben? Antworten gibt die Physik.

In Leipzig beschäftigt sich der „Leipziger Verein Luftfahrt e.V“ mit Geschichte und Technik des Fliegens. Auf der Messe „Modell, Hobby, Spiel 2018“ besuchten Schüler der Arwed-Rossbach-Schule am 5.10.2018 den Stand des Vereins. Ab April 2019 soll eine Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum almaLAB beginnen.

Die Arwed-Rossbach-Schule fungiert mittlerweile als Außenstelle des almaLAB. Interessierte Schüler beginnen nach den Herbstferien mit ihrer Arbeit zum Physik-Wettbewerb GYPT (German Young Physicists Tournament) und den Projekten für „Jugend forscht“. Engagierte Physikstudenten der Universität Leipzig begleiten die gesamte Projektzeit.

Zum Auftakt der Zusammenarbeit mit dem Leipziger Verein für Luftfahrt gab es mehrere Bände des Sammelwerkes „Faszination Fliegen“ als Geschenk. Wir freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit!

Fotos: Horst Voigt

Auszeichung als „MINT-freundliche“ und „Digitale Schule“

Kaum ein Berufsfeld kommt heute ohne den Einsatz digitaler Technik aus. Schule muss darauf vorbereiten. Hierbei sind Qualität und Attraktivität der sogenannten „MINT-Fächer“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“ besonders wichtig. Enthalten ist dabei immer das Arbeiten mit digitalen Medien. 
An der Arwed-Rossbach-Schule bieten wir vielfältige Möglichkeiten der Ausbildung in diesen Fähigkeiten an. Durch die Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum „almaLAB“ der Uni Leipzig können wir die Schüler auch in interdisziplinären Projekten gezielt fordern und  fördern. 
Am 1. Oktober 2018 hat der sächsische Kultusminister Piwarz vierzehn Schulen mit dem Titel „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Wir freuen uns sehr, dass die Arwed-Rossbach-Schule zusätzlich noch als „Digitale Schule“ ausgezeichnet wurde.

Mehr Information über das „almaLAB“ an der Uni Leipzig gibt es auf:
https://home.uni-leipzig.de/~almalab/ 

Schulpartnerschaft mit Kaliningrad

Internationale Begegnungen und Austausch mit anderen Schulen in Europa sind ein wichtiger Teil des Schullebens an der Arwed-Rossbach-Schule. Seit 2017 auch mit dem Institut für Landnutzung, territoriale Entwicklung und Städtebau in Kaliningrad. Nachdem im September 2018 bereits eine Schülergruppe dort zu Gast war, sind nun unser Schulleiter, Herr Engler, zusammen mit Frau Hoffmann, Frau Wendt und Herrn Fischer auf Einladung unserer Partnerschule in Kaliningrad. Wir wünschen eine produktive und interessante Zeit!

Mitteilung

Der Elternabend der Klasse Gebäudereiniger 18.2 (Berufsschulpflichterfüller-Klasse) am 26.09.2018 muss aus organisatorischen Gründen leider ausfallen.

„Museum in a clip“

„Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen“ – davon kann man sich im Apothekenmuseum Leipzig sehr anschaulich überzeugen. Kräuterbücher, Apothekentaxen und viele Gerätschaften zeigen uns, wie sich der Beruf des Apothekers über die Jahre und Jahrhunderte entwickelt hat. Von den Ursprüngen im arabischen Kulturkreis, wo es den Apotheker schon Mitte des neunten Jahrhunderts als eigenständigen Beruf gab, über bizarre Rezepturen, nachzulesen in der„Dreckapotheke“, („Armesünderfett“ wurde noch Anfang des 19. Jahrhunderts verkauft…) – bis zu Tablettenpressen, die auch heute noch einwandfrei funktionieren.

Nach einer sehr interessanten Führung haben die Schüler der Klasse 11 (A18.3) des Beruflichen Gymnasiums am 21. September 2018 ihren Besuch im Rahmen des Projekts „Museum in a Clip“ in kurzen Videoclips dokumentiert. Die entstandenen Kurzfilme sind auf dem YouTube-Kanal „Museum in a clip“ anzuschauen (Clips Nr. 38-40). Auf die Gewinner wartet auch in diesem Jahr eine mdr-Studiotour für die ganze Klasse. Wir drücken die Daumen!