Beratungslehrer

Herr Schubert
Seit 1982 bin ich als Berufsschullehrer an unserem Schulzentrum tätig. In den letzten Jahren habe ich vorwiegend die Klassen in der Fachrichtung Hochbau unterrichtet. Zur Zeit bin ich hauptsächlich im Berufsvorbereitungsjahr eingesetzt. Seit 1995 bin ich an unserer Schule als Beratungslehrer tätig. Hierbei bin ich für die Schülerinnen und Schüler, sowie für alle Lehrlinge der gesamten Schule zuständig. Ich möchte mich als Beratungslehrer an der Arwed-Rossbach-Schule den Schülerinnen, Schülern, Lehrlingen und Eltern vorstellen und einige Hinweise zu meiner Tätigkeit geben.
Grundsätzlich sind natürlich jede Lehrerin, jeder Lehrer (besonders die Klassenlehrer/innen) mögliche Ansprechpartner für Schüler/innen und Eltern in Problemsituationen.
Zusätzlich hierzu biete ich mich als Gesprächspartner für alle diejenigen an, die in der Schule miteinander arbeiten. Ich stehe also grundsätzlich allen Schülerinnen, Schülern, Lehrlingen, Eltern und Kollegen/innen zur Verfügung.
Ich bin weder Superpädagoge noch Psychologe; in einer zweijährigen Zusatzausbildung zu vornehmlich schulpsychologischen Fragestellungen habe ich mich damit beschäftigt, wie man Hilfestellung geben kann, wie man es schaffen kann, mit Problemen besser umzugehen und Lösungswege zu finden. Ich stehe in Kontakt mit der Schul-Psychologin und außerschulischen Beratungsstellen und nehme an regelmäßigen Fallbesprechungsgruppen mit Beratungslehrerkollegen/innen teil.

Gespräche mit mir können u. a. deshalb nützlich sein:

  • weil ich durch Entlastung bei meinen Unterrichtsverpflichtungen mehr Zeit als andere Kollegen zu längeren Gesprächen habe.
  • weil ich die Ratsuchenden meist nicht selbst unterrichten und damit benoten muss und deshalb eine neutralere und offenere Gesprächssituation möglich ist.
  • weil der Weg über mich als Zwischenstation zu einer außerschulischen Beratungsstelle vielleicht etwas leichter ist als der direkte Weg (den man oft nicht einmal kennt).

Als Beratungslehrer fühle ich mich für alle Fragen zuständig, die direkt oder auch indirekt mit der Schule zu tun haben, etwa bei:
Leistungs- und Verhaltensproblemen, Lernschwierigkeiten, Schullaufbahnberatungen u. ä., Konflikten unter Schülern, zwischen Lehrern und Schülern, aber auch bei Konflikten zwischen Schülern und ihren Eltern und bei ganz individuellen Problemen einzelner Schüler.
Beraten heißt für mich zu helfen: sich einer Situation bewusst zu werden oder ein Problem aus einer anderen Sicht betrachten zu können;
Lösungswege zu finden im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe.
Dabei bewahre ich Stillschweigen über die geführten Gespräche, es sei denn, der Ratsuchende wünscht es anders. Die Gespräche sind freiwillig; niemand kann gegen seinen Willen gezwungen werden, mit mir ein Gespräch zu führen; es würde auch nichts nützen.

Kontaktaufnahme, Erreichbarkeit: siehe Aushang „Ansprechzeiten Terminvereinbarungen“ ( möglichst nach vorheriger Terminabsprache )
Telefonnummer: (03 41) 9 44 23 – 44