Bericht vom Sächsischen Informatikwettbewerb

Grafik erstellt mit Canva/Edu

Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Arwed-Rossbach-Schule nehmen regelmäßig am Sächsischen Informatik-Wettbewerb teil. M. Kempe, Schüler des Berufliches Gymnasiums, Fachrichtung Informations- und Kommunikationstechnologie hat sich dabei für die Landesstufe in Dresden qualifiziert. Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg! In seinem Bericht gibt er uns nun einen Einblick in den Wettbewerbstag Anfang März.
Die Ergebnisse werden am 3.Mai 2022 veröffentlicht. Wir drücken die Daumen!

Schülerbericht M. Kempe:
Am 8. März 2022 fand die Landesstufe des Sächsischen Informatikwettbewerbs in der Technischen Universität Dresden statt. Nachdem ich mich dafür, ungewöhnlich früh, auf dem Weg gemacht habe, fuhr ich um 06:30 vom Leipziger Hauptbahnhof mit einem Doppelstock IC in einer Stunde nach Dresden. Die Fahrtkosten wurden von der Schule subventioniert. Nach dem Eindecken mit Nahrungsmitteln für den anstehenden Tag und dem Laufen durch die Dresdner Seevorstadt nahm ich die Straßenbahn, welche im Ticket inbegriffen war, zur Straßenbahnhaltestelle Plauen Nöthnitzer Str., von welcher die TU Dresden gleich um die nächste Ecke lag. Nach dem Frühstück bei einem Bergbaudenkmal hinter der TU Dresden, welches aus einer kleinen Lok mit zwei Waggons bestand, startete dann der Anmeldezeitraum. Nach dieser Anmeldung, bei dem jeder Teilnehmer ein Schlüsselband und eine Teilnehmerurkunde erhielt, sammelten wir uns in einem Hörsaal nahe des Eingangs. Dies erlaubte mir den ersten Blick auf die anderen Teilnehmer, gegen die ich „kämpfen“ würde. Die Anwesenden bestanden aus mehreren Altersklassen, welche teilweise (wahrscheinlich aufgrund des Alters) auch von ihren Lehrern begleitet wurden. Um 09:45 ergriff der Vizedekan mit einer kurzen Ansprache mit viel Werbung für ein Studium an der TU Dresden das Wort. Nach dieser Ansprache gingen wir, aufgeteilt in Altersgruppen in Computerräume, die schon für uns vorbereitet waren. Jetzt sollten wir also unser Können final unter Beweis stellen. Nach 30 Minuten Einarbeitungszeit mit der dortigen Hardware- und Softwarekonfiguration startete der Wettkampf. Wir drehten die Aufgabenblätter um. Es gab zwei Aufgaben, verteilt auf zwei Blätter mit vielen Unteraufgaben. Die erste Aufgabe bestand darin, für einen Fußballfanblock (in einem Stadion) die Coronaabstände zu berechnen. Bei diesen war zu beachten, dass alle Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben nicht direkt nebeneinander, sondern nur durch einen Sitzplatz getrennt sitzen dürften. Dies galt für alle vier Himmelsrichtungen sowie diagonal. In der zweiten Aufgabe wurde uns eine Höhenkarte in einer Tabelle präsentiert, anhand welcher die Folgen einer Flut unter Einbeschließung der Ablaufmöglichkeiten des Wassers betrachtet werden sollte. Man sollte also u.a. herausfinden, wo durch die Flut Wasserrückstände bleiben könnten. Daraus sollten dann die Höhendifferenzen zwischen der Höhe in einem Quadrant vor und nach der Flut berechnet werden. Beide Aufgaben waren in zahlreiche Unteraufgaben gegliedert, wobei die diese immer im groben daraus bestanden, eine Aufgabe manuell durchzuführen und danach zu automatisieren. Nachdem die Zeit des Wettbewerbs abgelaufen war, durften wir gehen. Genauso abrupt, wie sich der letzte Satz gelesen hat, denn innerhalb von zwei Minuten waren wir wieder aus dem Gebäude draußen, was keine besonders gute Regelung für die Beendigung eines solchen Wettbewerbes ist. So lange, man sich nach dem Anmelden sammeln durfte, so schlicht war der Abschied. Nach einer weiteren „IC Doppelstock Fahrt“ war ich wieder genauso schnell wieder in Leipzig, wie ich auch nach Dresden kam. Aber diesmal in der zweiten Etage.