„Museum in a clip“

„Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen“ – davon kann man sich im Apothekenmuseum Leipzig sehr anschaulich überzeugen. Kräuterbücher, Apothekentaxen und viele Gerätschaften zeigen uns, wie sich der Beruf des Apothekers über die Jahre und Jahrhunderte entwickelt hat. Von den Ursprüngen im arabischen Kulturkreis, wo es den Apotheker schon Mitte des neunten Jahrhunderts als eigenständigen Beruf gab, über bizarre Rezepturen, nachzulesen in der„Dreckapotheke“, („Armesünderfett“ wurde noch Anfang des 19. Jahrhunderts verkauft…) – bis zu Tablettenpressen, die auch heute noch einwandfrei funktionieren.

Nach einer sehr interessanten Führung haben die Schüler der Klasse 11 (A18.3) des Beruflichen Gymnasiums am 21. September 2018 ihren Besuch im Rahmen des Projekts „Museum in a Clip“ in kurzen Videoclips dokumentiert. Die entstandenen Kurzfilme sind auf dem YouTube-Kanal „Museum in a clip“ anzuschauen (Clips Nr. 38-40). Auf die Gewinner wartet auch in diesem Jahr eine mdr-Studiotour für die ganze Klasse. Wir drücken die Daumen!

Exkursion nach Kaliningrad

„Jugend ohne Grenzen“ ist ein Projekt gemeinsam mit unserer Partnerschule in Kaliningrad. Es geht um den Einblick in ein anderes Schulsystem, Schüleraustausch und Begegnung. In der Woche vom 3.9-7.9. 2018 sind fünf Schüler des Beruflichen Gymnasiums unter der Leitung von Frau Wendt und Herrn Fischer in Kaliningrad zu Gast, erkunden Land und Leute und lernen eine ganze Menge, z.B. in der gemeinsamen Zeichenstunde mit den Architekturstudenten der Partnerschule. Einblick in den Schulalltag vor 100 Jahren gab es im Schulmuseum „Waldwinkel“ (Iljischewka). Hier ist durch private Initiative in einer alten Dorfschule eine beeindruckende und lebendige Dokumentation des Bildungssystems im ehemaligen Ostpreussen entstanden. Wir wünschen unseren Reisenden noch eine gute und interessante Zeit!

Theater – die neue Saison beginnt!

Auch in diesem Jahr wollen wir mit interessierten Schülern
wieder einmal im Monat ins Theater gehen.
Wir starten am 20. September 2018 mit dem Besuch eines Poetry Slams im Schauspielhaus. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen oder bei euren Deutschlehrern.

Foto: unsplash

Exkursion der Geschichtskurse zum Bundesverwaltungsgericht

Die Ausstellung „Die Rosenburg“ wirft einen düsteren Schatten auf die Justiz der jungen Bundesrepublik nach 1949. Das Bundesministerium für Justiz hat seine eigene Geschichte kritisch aufgearbeitet. In der Rosenburg, einer Villa in Bonn, Sitz des damaligen Justizministeriums, waren 76% des Führungspersonals ehemalige NSDAP-Mitglieder, 20% gehörten sogar der SA an.

Was lange verdrängt, und mit der allgemeinen „Schlussstrichmentalität“ nach dem zweiten Weltkrieg ignoriert wurde, soll mit der Ausstellung ans Licht kommen.

Die Wanderausstellung ist momentan im Foyer des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig zu sehen. Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums hatten am 29. und 31. August 2018 Gelegenheit sich über dieses verstörende Kapitel der Zeitgeschichte zu informieren.

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es auf folgender Seite:

https://www.rosenburg.bmjv.de